Neues

Am 27.02.21 erscheint das Hörspiel SUIT YOUR BODY des Performancekollekitvs Frauen und Fiktion, für das ich an der Textfassung und Dramaturgie mitgearbeitet habe. Im Anschluss an die Premiere darf ich das Publikumsgespräch mit dem Kollektiv und der Aktivistin Natalie Rosenke moderieren.

Im Januar und Februar bin ich im Rahmen der #takecare-Residencies im Produktionsort Libken e.V. eingeladen, an meinem neuen Projekt zum Leben nach der Klimakatastrophe zu forschen.

Am 17.05.21 feiert der performative Audiowalk ZUKUNFT MÜLL am Theater Paderborn seien Uraufführung!
Ich habe den Text geschrieben und führe Regie.

 

 

 

 

 

 

 

 


WÜSTE ZUKUNFT - ein Kurzfilm in 360° von Alisa Tretau, Theresa Reiwer, Anne Brammen und Kenji Tanaka
Die immersive Videoarbeit ist, nach der Premiere mit VR-Brillen am 10.07.2020, noch bis September 2020 frei auf YouTube verfügbar! Unbedingt in der App auf dem Smartphone und mit Kopfhörern öffnen!

Rezension: hier

Filmstill: Theresa Reiwer

Gefördert durch die Rechercheförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung durch das Ballhaus Ost und das Haus der Statistik.

 

NICHT NUR MÜTTER WAREN SCHWANGER - UNERHÖRTE PERSPEKTIVEN AUF DIE VERMEINTLICH NATÜRLICHSTE SACHE DER WELT geht in die 2. Auflage!

Als Initiatorin und Herausgeberin des Sammelbands bin ich ungeheuer stolz darauf.
Auf umstandslos.com und kleinerdrei.org könnt ihr zwei Teile des vierteiligen Essays, das ich für das Buch geschrieben habe, nachlesen. 

Interviews:
Lila Podcast
jetzt.de
derstandard.at
lila_blue

Foto: Ella Ponizovsky Bergelson

 

 

Mein Teil mir

1986 geboren und im Hamburger Speckgürtel aufgewachsen, erkannte ich schon früh, dass trotz bester Noten aus mir keine Psychologin werden würde.
Mein Wunsch, mich der theatralen Subversion zu widmen, begleitete mich auch während meines ersten Studiums der Sozial- und Kulturanthropologie und Politikwissenschaft an der FU Berlin. Hier traf ich verspielte Verbündete, mit denen ich mit unterschiedlichen Medien experimentierte, wie Radio, urbanen Interventionen, Videowalks und immer wieder Theater. Während meines Theaterregiestudiums an der HfMT Hamburg setzte ich mich weiter mit Fragestellungen, die aus unserer neoliberalen, patriarchalen Gesellschaft erwachsen, auseinander, und suchte, meinem Glaube an die Gemeinschaft als Motor kreativer Prozesse Ausdruck zu verleihen.
Als Feministin und kritische Dekonstruktivistin forsche ich immer weiter daran, die Widersprüche im Vorhof der Realität miteinander tanzen zu lassen (Schlingensief). Statt Stereotypen und überkommene Erzählungen zu reproduzieren, stelle ich alternative Bilder und Behauptungen auf. Ich will den Zeitstillstand und Rauschzustände, und nutze Glamour und verschobene Symbole, da ich glaube, dass schwere Kost, als Pop verpackt, immer wieder neu im Halse stecken bleibt.

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